Grundfähigkeitsabsicherung

Damit Sie im Ernstfall finanziell nicht auf wackligen Beinen stehen, bietet die Grundfähigkeitsversicherung Ihnen eine grundlegende Absicherung. Sie zahlt eine monatliche Rente,wenn Sie grundlegende Fähigkeiten verlieren. Egal, ob aufgrund von Unfall, Krankheit oder Kräfteverfall. Plus: Sie leistet auch dann, wenn Sie zum Pflegefall der Stufe 2 oder 3 in der gesetzlichen Pflegeversicherung werden.

grundfaehigkeit

Schon mal drüber nachgedacht, was passiert, wenn Sie nicht mehr sehen, sprechen, hören oder Ihre Hände gebrauchen können? Der Verlust dieser grundlegenden Fähigkeiten kann verschiedene Ursachen wie Krankheit, Unfall oder Kräfteverfall haben.

Wir möchten, dass beim Verlust dieser grundlegenden Fähigkeiten ausreichend Geld für Sie da ist, z. B. für Umbauten, medizinische Pflege oder eine Haushaltshilfe. Kosten, die jedes private Budget sprengen können.

Mit der Grundfähigkeitsversicherung schließen Sie eine klare und vergleichsweise preiswerte Risikoversicherung ab.

  • Mit der klaren, einfachen Leistungsdefinition können Sie selbst feststellen, ob Sie leistungsberechtigt sind.
  • Im Leistungsfall arbeiten und trotzdem Rente beziehen? Kein Problem!
  • Durch eine kontinuierliche Erhöhung Ihrer Rentenleistung passt sich Ihr Versicherungsschutz Ihrem Bedarf an.

Risikoschutz mit der Grundfähigkeitsversicherung ist nicht teuer. Die Grundfähigkeitsversicherung ermöglicht eine kostengünstige Absicherung der Arbeitskraft, die sich jeder leisten kann – und sollte.

Eine für alle:

  • Auch für Personen ohne regelmäßige berufliche Tätigkeit.
  • Auch für Kinder ab 6 Jahren!

So sieht’s aus:

  • Zahlung einer monatlichen Rente im Leistungsfall
  • Leistung unabhängig von einer beruflichen Tätigkeit
  • Unabhängige medizinische Prüfung
  • Verschiedene Laufzeiten wählbar
  • Beiträge steuerlich absetzbar
  • Wahlweise lebenslange Leistungsdauer
  • Weltweiter Versicherungsschutz 

Sofort Klarheit bei Krankheit: der Fähigkeitenkatalog

Diese Frage beschäftigt bestimmt auch Sie: Was heißt überhaupt "fähig" oder "nicht fähig" im Einzelfall? Unsere Antwort fällt hier ganz transparent aus: Grundsätzlich liegt eine Beeinträchtigung vor, wenn Sie mindestens 12 Monate ununterbrochen nicht in der Lage sind oder sein werden, mindestens

  • eine der im Fähigkeitenkatalog 1 oder
  • drei der im Fähigkeitenkatalog 2

beschriebenen Aktivitäten ohne Hilfsmittel, ausgenommen vorhandene künstliche Gliedmaße, durchzuführen.

Eine Beeinträchtigung liegt auch dann schon vor, wenn Sie in der gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung Pflegestufe II oder III (Stand 2005) zuerkannt bekommen haben.

Fähigkeiten 1

sehen  Sehen
Die versicherte Person kann auf beiden Augen nicht sehen. Das heißt, die Restsehfähigkeit je Auge darf nicht mehr als 1/25 der normalen Sehfähigkeit betragen.
sprechen Sprechen
Die versicherte Person kann nicht sprechen. Das heißt, sie ist nicht fähig, irgendein verständliches Wort auszusprechen.
orientieren Sich orientieren
Die versicherte Person ist nicht fähig, sich zeitlich, örtlich und zur eigenen Person zu orientieren.
heandegebrauchen Hände gebrauchen
Die versicherte Person ist weder mit der linken noch mit der rechten Hand fähig, einen Schreibstift zu benutzen und eine Tastatur zu bedienen.

Fähigkeiten 2

hoeren Hören
Die versicherte Person kann nicht hören. Das heißt, sie ist nicht fähig, irgendein Geräusch wahrzunehmen.
gehen Gehen
Die versicherte Person kann keine Entfernung von 200 m über einen ebenen Boden gehend zurücklegen, ohne anzuhalten, um sich abstützen oder setzen zu müssen.
treppensteigen Treppen steigen
Die versicherte Person kann nicht eine Treppe mit 12 Stufen hinauf- oder hinabgehen, ohne eine Pause von mindestens 1 Minute zu machen oder sich an dem Treppengeländer festzuhalten.
knienbuecken Knien oder Bücken
Die versicherte Person ist nicht fähig, sich niederzuknien oder soweit zu bücken, um einen leichten Gegenstand vom Boden aufzuheben und sich dann wieder aufzurichten.
sitzen Sitzen
Die versicherte Person ist nicht fähig, 20 Minuten lang auf einem Stuhl ohne Armlehnen zu sitzen.
stehen Stehen
Die versicherte Person ist nicht fähig, 10 Minuten lang zu stehen, ohne sich abzustützen.
greifen Greifen
Die versicherte Person ist weder mit der rechten noch mit der linken Hand fähig, eine Flasche mit Schraubverschluss zu öffnen.
armebewegen Arme bewegen
Die versicherte Person kann nicht ohne Hilfestellung eine Jacke anziehen. Auf die Fähigkeit, eine Jacke öffnen oder schließen zu können, kommt es nicht an.
hebentragen Heben und Tragen
Die versicherte Person ist weder mit dem rechten noch mit dem linken Arm fähig, einen Gegenstand von 2 kg von einem Tisch zu heben und 5 m weit zu tragen.
autofahren Auto fahren
Die versicherte Person ist volljährig und aus medizinischen Gründen ist die Erteilung der Fahrerlaubnis für PKW nicht möglich; sofern ein Führerschein auf Sie ausgestellt war, muss dieser nachweislich aus medizinischen Gründen zurückgegeben oder Ihnen entzogen worden sein.